Ich bin seit langem stolzer Besitzer eines KyoceraMita FS-3830N Druckers und sehr sehr zufrieden mit diesem. Das einzige was leider nicht so gut ist sind die Treiber die Kyocera zur Verfügung stellt.
Zum einen gibt es keine aktuellen Packete für Mac OSX > 10.4 und zum Anderen sind sie in einem Format gepackt, dass nicht per default geöffnet werden kann (SITX).

Da ich vor kurzem mein MacBook Pro neuinstalliert habe mussten auch die Druckertreiber wieder installiert werden. Nur am Bildschirm lesen macht halt einfach keinen Spaß. Als Problem stellt sich aber heraus, dass ich selbst nach der Installation der Druckertreiber nicht in der Lage bin zu drucken.

Die Druckersoftware wurde nicht korrekt installiert. Installieren Sie die Druckersoftware erneut oder wenden Sie sich an den Hersteller.

Problembehebung

  1. Wie bei jedem Unix System erstmal in die Logfiles schauen. Am besten mit der Console.app, dort auf /private/var/log dann cups und schließlich das error_log auswählen.
  2. Fehlermeldung lesen: E [07/Jul/2010:16:15:32 +0200] Filter “/usr/libexec/cups/filter/kyofilter” for printer “FS3830N” not owned by root. Was soviel bedeutet, dass die Berechtigungen für die Datei nicht stimmen
  3. Fehler analysieren: Terminal.app öffnen und per ls -l /usr/libexec/cups/filter/kyofilter die Datei anzeigen lassen
    -r-xr-xr-x  1 benjamin  wheel   55280 26 Jun  2006 kyofilter

    Die Datei sollte dem Nutzer root gehören, nicht mir (benjamin)!

  4. Fehler beheben: As easy as sudo chown root /usr/libexec/cups/filter/kyofilter
  5. Testseite drucken und siehe da kein Buchstabensalat mehr, sondern das gewünschte Ergebnis
 

Gerade bei einem meiner Streifzüge durch das Internet bin ich auch ein lustiges Gimik gestoßen das sich IOGraphica nennet.

Was tut dieses Tool? – Es zeichnet einfach die Mausbewegeungen auf und verwandelt diese in moderne Kunst

Wo gibt es das Tool? – http://iographica.com/

 

Im Prinzip ist es jedoch sehr einfach da es einfach. Es müssen nur ein Verzeichnis und eine Datei kopiert werden. Danach einfach wie gewohnt Mail.app starten und den Einrichtungsassistenten die E-Mails importieren lassen.

Zu kopieren vom Backup sind:

<Homedir>/Library/Mail
<Homedir>/Library/Preferences/com.apple.mail.plist

Danach müssen nur noch die Passwörter für die Accounts wieder eingegeben werden und alles sollte funktionieren.

 

Jeder Mac Besitzer kennt das Problem, dass Mac OS X ganz heftig etwas Adobes Flashplayer hat. Denn egal ob Safari, Firefox oder Opera die CPU Auslastung steigt und steigt, genau wie die Temperatur meines MacBook Pros.

Jedoch kann man den Flashplayer auch einfach um gehen und einen anderen Player wie Quicktime oder VLC benutzen. Diese können viel besser mit den Videoformaten hinter dem Flashplayer umgehen.
Unser Rezept besteht also aus dem Safari Webbrowser und einem Player, der die entsprechende Datei abspielen kann.

  1. Webseite auf der das Video ist mit Safari öffenen und das Viedo laden lassem
  2. Als nächstes über Fenster -> Aktivität das Aktivitätsfenster von Safari öffnen
  3. Dort suchen wie die größte Datei, respektive die die noch läd, selektieren sie mit der Maus und CMD + C kopiert den link
  4. Danach den kopierten Link im Player öffnen (QT: CMD + U; VLC: CMD + N)

Bei kleinen 20 Sekunden Filmen macht der Aufwand keinen Sinn, aber wenn ein Video doch ein paar Minuten länger dauert schon.

 

Um nach einem Domainumzug möglichst schnell wieder auf seine eigene Domain zugreifen zu können, benötigt man die richtige IP, die ja im Internet per DNS ermittelt wird. Damit aber nicht immer ein DNS Server nach der IP gefragt werden muss legen die Betriebssysteme lokal einen Cache an. Um bei Mac OS X den DNS Cache durchzuspülen, damit die neusten DNS Einstellungen vom Server geladen werden gibt man in Terminal.app eines der beiden Kommandos ein.

OS X <= 10.5.1
lookupd -flushcache
OS X >= 10.5.2
dscacheutil -flushcache

Tadaa Cache geflushed. Sollte trotzdem immer noch die Auflösung nicht richtig klappen, nicht vergessen dass Router auch einen DNS Cache haben ;)

 

Heute habe ich bei Heise gelesen, dass es von Safari einen Preview zur Version 4 gibt. Eigentlich bin ich ja kein Freund des Apple Browsers, da ich von Firefox doch sehr verwöhnt war. Besonders hat mich immer der blaue Ladebalken genervt, warum auch immer.

Safari 4 präsentiert sich von der Oberfläche her wie sein Vorgänger, auffällig ist aber auch den ersten Blick dass die Tabs nun oben in der Fensterleiste sind, meiner Meinung nach sehr angenehm. Zudem präsentiert uns das neue Browserfenster direkt eine Übersicht über unsere Top-Sites, die voll im Applestil gehalten ist. Die Previews in der Topsite view werden angenehmer weiser auch aktualisiert. Zwar hat Apple hier ganz klar bei Opera abgeschaut, es aber doch ganz eigen umgesetzt.

Ein weiteres Ohhhh kam, als ich die erste Website geladen habe. Ich hatte subjektiv noch nie das Gefühl das eine Seite so schnell geladen wird (Vorrausgesetzt der Webserver gibt es her).

Ich bin sehr gespannt, was sich noch alles an der Version 4 tuen wird bis zur final Release. Fest steht aber für mich schon mal, dass FF erstmal nur 2te Wahl bei mir ist.

 

Beim durchsehen meiner Musikbibilothek fiel mir auf, dass einige meiner Alben nicht in iTunes auftauchen, aber die entsprechenden Ordner gab es?!
Es Rätsels Lösung war einfach, damals in grauer Vorzeit als ich noch keinen Mac besaß habe ich mir diese Alben mit dem Windows Media Player von CD auf Platte kopiert. Nur kann der WMP bekanntlich ja nur wma. Wie aber bekomme ich jetzt diese Dateien in ein anderes Format, wie MP3, FLAC etc. pp.

Die Freeware Switch war meine Rettung. Switch ist kein überladenes Programm, sondern erledigt den Job den es erledigen soll. Besonders imponiert hat mir, dass Switch Codecs on demand herunterläd. Somit wird das System nicht einfach mit Daten zugemüllt die dann nur brach liegen.

Aber Switch kann nicht nur wma, sondern auch mpc, ogg, flac, rm etc. konvertieren. Und selbst bei dem Zielformat ist man nicht auf MP3 beschränkt, sondern kann hier zwischen verschiedenen Formaten wählen.

 

PHP im Apache aktivieren

PHP 5.2.6 wird standartmäßig mit OSX Leopard ausgeliefert. Damit der lokale Apache PHP nutzen kann muss dieses noch nachträglich in der /etc/apache2/httpd.conf aktiviert werden. Dies geschiet dadurch, dass man die # vor LoadModule php5_module libexec/apache2/libphp5.so wegnimmt. Nun noch die Konfigurationsdatei von PHP kopieren und den Apache Webserver neustarten.

sudo cp /etc/php.ini.default /etc/php.ini
sudo apachectl restart

MySQL installieren

Die Installation von MySQL gestaltet sich relativ einfach. Einfach unter http://dev.mysql.com/downloads/mysql/5.0.html#macosx-dmg das richtige Packet herunterladen, mounten, installieren und fast fertig. Ich habe mich für die x86_64 Variante entschieden, da mein Core2Dou ja ein “64bit” Prozessor ist.

Nach der Installation dann noch einen Doppelklick auf MySQL.prefpane um MySQL dann später bequem aus den Systemeinstellungen starten zu können.

Um die MySQL Installation abzuschießen kopieren wir noch die Konfigurationsdatei nach /etc.

sudo cp /usr/local/mysql/support-files/my-small.cnf /etc/my.cnf

Man kann sicherlich auch eine andere cnf wählen, aber da es sich nur um eine lokale Entwicklungsumgebung handelt, sollte die small Konfiguration ausreichen.

Nun ist MySQL installiert und bereit gestartet zu werden. Dies wir einfach über die Systemeinstellungen -> MySQL gemacht. Wer den MySQL Server automatisch starten möchte kann dies dort durch setzen des Harkens bei Autostart erledigen.

PHP 5.3 installieren

Nach der MySQL Installation kann man PHP 5.2.6 mit MySQL benutzen, wem das genügt der kann hier nun aufhören zu lesen und sich ans entwicken machen.

Vorbereitungen

Nun gut: Here we go, bleeding edge of PHP.
Zur Vorbereitung benötigen wir ein Leopard PHP Packet von entropy.ch und die Xcode Tools von Apple. Das aktuellste entropy.ch Packet, welches ich beim schreiben des Artikels gefunden habe, ist Version 5.2.5-6-beta. Wichtig sind für uns allerdings nur die Bibliotheken des Packetes.

sudo -s
cd /usr/local
curl -O http://www2.entropy.ch/download/php5-5.2.5-6-beta.tar.gz
tar -xzvf php5-*-beta.tar.gz

Nun laden wir uns einen Snapshot von PHP 5.3 herunter und entpacken dann auch diesen in /usr/local und wechseln in das Verzeichnis.

Compilen von PHP

Kommen wir nun zum Compilen von PHP. Als erstes benötigen wir ein Configure Command, welches wir der einfachheit halber aus dem Entropy.ch Packet übernehmen.

/usr/local/php5/bin/php -i | grep "Configure Command"

Nun müssen wir noch das richtige –prefix und –with-config-file-scan-dir setzen. (Achtung nicht die Pfade zu den Bibliotheken verändern!). Ein fertiges Configure Command könnte dann so aussehen:

CFLAGS="-arch x86_64 -I/usr/local/php5/include/" LDFLAGS="-L/usr/local/php5/include/" ./configure  \
'--prefix=/usr/local/php5.3' \
'--with-apxs2=/usr/sbin/apxs' \
'--with-config-file-scan-dir=/usr/local/php5.3/php.d' \
'--with-openssl=/usr' \
'--with-zlib=/usr' \
'--with-zlib-dir=/usr' \
'--with-gd' \
'--with-ldap' \
'--with-xmlrpc' \
'--enable-exif' \
'--enable-soap' \
'--enable-sqlite-utf8' \
'--enable-wddx' \
'--enable-ftp' \
'--enable-sockets' \
'--with-bz2=/usr' \
'--enable-zip' \
'--enable-pcntl' \
'--enable-shmop' \
'--enable-sysvsem' \
'--enable-sysvshm' \
'--enable-sysvmsg' \
'--enable-mbstring' \
'--enable-bcmath' \
'--enable-calendar' \
'--with-mhash=shared,/usr/local/php5' \
'--with-kerberos=/usr' \
'--with-libxml-dir=/usr/local/php5' \
'--with-xsl=/usr/local/php5' \
'--with-gettext=/usr/local/php5' \
'--with-curl=shared,/usr/local/php5' \
'--with-png-dir=/usr/local/php5' \
'--with-jpeg-dir=/usr/local/php5' \
'--enable-gd-native-ttf' \
'--with-freetype-dir=/usr/local/php5' \
'--with-mysql=mysqlnd' \
'--with-mysqli=mysqlnd' \
'--with-pdo-mysql=mysqlnd' \
'--with-pgsql=shared,/usr/local/php5' \
'--with-pdo-pgsql=shared,/usr/local/php5' \
'--with-mcrypt=shared,/usr/local/php5' \
'--with-iconv' \
'--without-pear'

Der -arch Parameter bei CFLAGS kann auch weggelassen werden, er deutet nur an für welche Architektur PHP compiled wird. Wer noch weitere Optionen für PHP aktivieren will, der kann sich mit

./configure --help

einen Überblick über die Optionen verschaffen.

Nachdem der Configure Command ohne Probleme durchgelaufen ist, kommt nun ein gepflegtes

make -j4

und wir holen uns erstmal einen Kaffe.

Post make

Nachdem make durchgelaufen ist müssen wir noch etwas an den dynamischen Links von PHP ausbesseren. Um sich die dynamischen Links anzeigen zu lassen kann otool verwendet werden.

# show dynamic links
otool -L libs/libphp5.so
 
# correct linking
install_name_tool -change /usr/lib/libxml2.2.dylib /usr/local/php5/lib/libxml2.2.dylib libs/libphp5.so
install_name_tool -change /usr/lib/libxslt.1.dylib /usr/local/php5/lib/libxslt.1.dylib libs/libphp5.so
install_name_tool -change /usr/lib/libexslt.0.dylib /usr/local/php5/lib/libexslt.0.dylib libs/libphp5.so
 
# backup der libphp5.so von leopard
mv /usr/libexec/apache2/libphp5.so /usr/libexec/apache2/libphp5.so.leopard
 
# Installation der neuen PHP version
make test
make install
 
# Kopieren des neuen Apache Modules in unser Standalone Packet
cp /usr/libexec/apache2/libphp5.so /usr/local/php5.3

Abschließende Konfiguration

So und fertig ist die Installation von PHP 5.3 unter Mac OS X. Einen letzter Feinschliff muss jedoch noch an der Installation durchgeführt werden. Dies aber nur schnell Stichpunkt artig.

cp php.ini-recommended /usr/local/php5.3/lib/php.ini
mkdir /usr/local/php5.3/php.d
cp /usr/local/php5/php.d/* /usr/local/php5.3/php.d
sed -e 's/php5/php5.3/g' -i "" /usr/local/php5.3/php.d/10-extension_dir.ini
sed -e 's/20060613/20071006/g' -i "" /usr/local/php5.3/php.d/10-extension_dir.ini
apachectl restart

Um PHP nach den eigenen Wünschen zu konfigurieren einfach die entsprechenden Werte in der /usr/local/php5.3/lib/php.ini ändern.

Quellen:

 

Pear einzurichten unter Leopard gestaltet sich als relativ einfach. Eine gute Anleitung hier für hat das phpmagazin.de geschrieben. Die Installation sollte am besten als SuperUser druchgeführt werden. Um SuperUser zu werden benutzt man am besten das Command sudo -s.

 

Um sich das lokale Workspace von Eclipse im Webbrowser ansehen zu können, muss man unter MacOSX nur eine Datei in /etc/apache2/other/ hinzufügen dir folgenden Inhalt hat.

Alias /workspace /Users/workspace
<Directory /Users/workspace>
	Options Indexes MultiViews
	AllowOverride None
	Order allow,deny
	Allow from all
</Directory>

Danach muss nur noch der Apache neugestartet werden mittels

sudo apachectl restart

und schon kann man sein Workspace unter http://localhost/workspace begutachten.

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