Benjamin

 

Ich finde es sehr sehr schade das Apple mir immer wieder Ihre Vorstellungen von “schön” aufzwingt. Besonders bei Mac OS X Lion gibt es einige unschöne Dinge, zumindest für mich.
Eines dieser unschönen Dinge ist der doch etwas “dreckig” aussehende iCal. Es soll ein Lederlook sein, ist meiner Ansicht nach aber eher ein brauner Haufen Erde. Aber dankenswerterweise gibt es immer wieder gute Leute die auch eine andere Vorstellung von schön haben und zudem noch in der Lage sind diese Grafisch umzusetzen.

Links: http://www.simpleandusable.com/news/how-to-remove-the-faux-leather-in-ical-for-os-x-lion.html

 

Schon seit längerem plagt mich mein oft sehr heiß werdendes MacBook Pro, besonders in letzter Zeit wurde es immer extremer bis hin, dass es sich unter Bootcamp mit Windows 7 ganz abgestellt hat.

Lösung des ganzen Problems bestand letztendlich darin, dass ich das MacBook nach einer Anleitung (Heatpipe) von www.ifixit.com auseinander gebaut habe, dann die Lüfter, Heatpipe und den Rest vom Staub befreit habe (ja echt viel Staub!). Da ich das Book eh schon offen hatte, habe ich im gleichen Atemzug auch noch die Wärmeleitpaste zwschen CPU, GPU und Controller ausgetauscht. Benutzt dazu habe ich:

  • Arctic Cleaning
  • Arctic Silver V Wärmeleitpaste
  • Microfastertuch
  • Wattestäbchen & Taschentücher

Besonders das vorherige entfernen der alten Wärmeleitpaste ist wichtig und bei der scheint Apple nicht gerade sparsam zu sein. Hierbei war das Actric Cleaning echt eine große Hilfe, denn die Paste war schon leicht festgebrannt. Nachdem alles sauber ist wirklich nur 2-3 Tupfer von der Wärmeleitpaste jeweils auf CPU, GPU, Controller und die Oberflächen auf der Heatpipe auftragen. Am besten lässt sich die Paste mit um einen Finger gespannte Frischhaltefolie verteilen.

Nun noch das Book wieder zusammen bauen und hoffen, das man keine Schrauben, Anschlüsse etc. vergessen hat. Im Falle das alles geklappt hat startet das Book einwandfrei. Jetzt sollte man aber noch darauf achten, wie warm der Prozessor und der Rest wird.

CPU Idle: vorher ~ 60ºC, danach ~40ºC
CPU full: vorher ~82ºC, jetzt ~65-70ºC

Dies ist ein erstaunlicher Unterschied, denn gerechnet habe ich mit maximal 5-8ºC. Meine Empfehlung also ganz klar:

Öfters mal das MacBook sauber machen!

 

PEAR ist ein Framework und ein Distributionssystem mit dem PHP Softwarepakete verteilt und installiert werden können.

Die Installation an sich ist super einfach:

# root Rechte mit "richtigem einloggen" und in das richtige Verzeichnis wechseln
 sudo su -
 cd /usr/local
 
# PEAR Installer herunterladen und ausführen
 curl http://pear.php.net/go-pear > go-pear.php
 php go-pear.php
 rm go-pear.php

Danach können wir eigentlich alles bestätigen und PEAR sollte installiert werden, dennoch lohnt es sich vorher die Pfade zu überprüfen.

Last but not least muss noch die Konfigurationsdatei von PHP angepasst werden.Dazu kann man die mitgelieferte php.ini.default benutzen oder alternativ können zwei verschiedene php.ini (für Development und Production) unter http://wiki.php.net/rfc/newinis gefunden werden.

# PHP.ini editieren
 cp /etc/php.ini.default /etc/php.ini
 vim /etc/php.ini

Dort den include_path anpassen auf: .:/usr/local/PEAR und falls noch nicht geschehen date.timezone setzen (z.B. auf Europe/Berlin). Zu guter letzt noch ein Neustart des Apache Webservers via apachectl restart

 

Das Iphone 3G ist einfach grauenhaft langsam, wenn man das iOS 4 darauf installiert hat. Selbst die neuen Features wie Multitasking sind gar nicht erst aktiviert und selbst das aktivieren durch einen Jailbreak verursacht eine nur noch größeren Geschwindigkeitsverlust. Daher habe ich mich, wie scheinbar viel andere auch, dazu entschlossen ein Downgrade auf die Firmware 3.1.3 vorzunehmen.

Neue “alte” Firmware runterladen und installieren

Als erstes brauchen wir die passende Firmware. Eine gut gepflegte Liste mit Download-Links direkt von Apple habe ich bei iSzene gefunden.

Ich habe bei meinen Nachforschungen zum Downgrade öfters gelesen, dass es wohl einige Probleme gibt, die alte Firmware auf das iPhone zu spielen. Eine mögliche Lösung und weitere Links gibt es beim Apfelwerk.

Mein Weg war etwas härter, hat aber auch ohne zusätzliche Tools funktioniert. Ich habe das iPhone in den DFU-Modus mit hilfe des Pwnage Tools gebracht und dann via iTunes die alte Firmware installiert. Dies hat nicht direkt geklappt, da iTunes einen Fehler gemeldet hat. Davon aber nicht irritieren lassen, sondern iTunes schließen, neustarten und einfach nochmal versuchen. Eventuell das iPhone nochmals in den DFU Modus versetzen.

Wenn man mit gedrückter ALT-Taste auf Wiederherstellen in iTunes klickt, kann man eine Firmwaredatei auswählen. Ansonsten wird die aktuellste von iTunes automatisch ausgewählt.

Wiederherstellen des iPhones aus einem Backup

Wer nach der erfolgreichen Installation von iOS 3.1.3 versucht, sein iPhone aus einem Backup wiederherzustellen, dass er mit dem iOS 4 gemacht hat wird leider von iTunes enttäuscht mit der Fehlermeldung

Das Backup kann nicht wiederhergestellt werden, da es mit einer neueren Version ….

Doof! Aber man kann sich hier mit einem Trick behelfen.

Unter /Users/<username>/Library/Application Support/MobileSync/Backup findet man die Backups, die iTunes vom iPhone gemacht hat und geht wie folgt vor:

  • iTunes schließen!!
  • Suchen des neusten Backupsordners
  • Dort die info.plist öffnen und nach folgendem suchen
    <key>Product Version</key>

    und den string darunter auf 3.1.3 abändern. Fertig sieht das dann so aus

    <key>Product Version</key>
    <string>3.1.3</string>
  • Jetzt iTunes neustarten und den Sync geschehen lassen

Das sollte alles sein um das iPhone down zu graden vom langsamen iOS 4.

 

Ich bin seit langem stolzer Besitzer eines KyoceraMita FS-3830N Druckers und sehr sehr zufrieden mit diesem. Das einzige was leider nicht so gut ist sind die Treiber die Kyocera zur Verfügung stellt.
Zum einen gibt es keine aktuellen Packete für Mac OSX > 10.4 und zum Anderen sind sie in einem Format gepackt, dass nicht per default geöffnet werden kann (SITX).

Da ich vor kurzem mein MacBook Pro neuinstalliert habe mussten auch die Druckertreiber wieder installiert werden. Nur am Bildschirm lesen macht halt einfach keinen Spaß. Als Problem stellt sich aber heraus, dass ich selbst nach der Installation der Druckertreiber nicht in der Lage bin zu drucken.

Die Druckersoftware wurde nicht korrekt installiert. Installieren Sie die Druckersoftware erneut oder wenden Sie sich an den Hersteller.

Problembehebung

  1. Wie bei jedem Unix System erstmal in die Logfiles schauen. Am besten mit der Console.app, dort auf /private/var/log dann cups und schließlich das error_log auswählen.
  2. Fehlermeldung lesen: E [07/Jul/2010:16:15:32 +0200] Filter “/usr/libexec/cups/filter/kyofilter” for printer “FS3830N” not owned by root. Was soviel bedeutet, dass die Berechtigungen für die Datei nicht stimmen
  3. Fehler analysieren: Terminal.app öffnen und per ls -l /usr/libexec/cups/filter/kyofilter die Datei anzeigen lassen
    -r-xr-xr-x  1 benjamin  wheel   55280 26 Jun  2006 kyofilter

    Die Datei sollte dem Nutzer root gehören, nicht mir (benjamin)!

  4. Fehler beheben: As easy as sudo chown root /usr/libexec/cups/filter/kyofilter
  5. Testseite drucken und siehe da kein Buchstabensalat mehr, sondern das gewünschte Ergebnis
 

Heute steht bei auf dem Plan eine Proxy-Chain einzurichten. Unter einer Proxy-Cahin kann man sich eine Hintereinanderschaltung von mehreren Proxyserver vorstellen. Ein Grund für ein solches SetUp ist zum Beispiel, wenn ein Internetanschluß nur zentral zur Verfügung steht und Außenstellen nur über eine kleine Anbindung an diesen angeschlossen sind.

Ziel ist es möglichst wenig Traffic über die kleine Leitung zu schicken, damit andere Services mehr Bandbreite abgreifen können. Zudem wird durch den Proxyserver im Intranet noch die Seitenladezeit verbessert, was aber nur ein “Abfallprodukt” des SetUps ist aber durchaus ein angenehmes.

Installation der Proxyserver

In dem von mir gewählten SetUp ist der Rechner, welcher mit dem Internet verbunden ist mit IPCop versehen, dass von Haus aus einen Proxyserver installiert hat. Diesen gilt es nachfolgend nur noch zu konfigurieren und zu starten.

Auf den Systemen der Außenstellen habe ich mich entschlossen einen Ubuntu Server einzusetzen. Als Proxysoftware wird hier Squid benutzt, welcher sich am einfachsten über apt-get install squid3 installieren lässt.

Konfiguration der Proxyserver

Bis hierhin war alles noch kein großartiger Aufwand. Im ersten Setup werde ich auch darauf verzichten eine Authentifizierung der Benutzer vorzunehmen. Später soll es jedoch möglich sein, dass sich die Benutzer durch das Anmelden an der Domäne automatisch auch beim Proxy Identifizieren.

Bei IPCop ist es wichtig, dass man unter /var/ipcop/proxy/acls/include.acl die Optionen für den ICP Datenaustausch hinzufügt, da es sonst funktioniert die chain nicht.

icp_port 3130
acl proxy_child src <ipaddress>
acl proxy_child src <ipaddress>
icp_access allow proxy_child
icp_access deny all

Auf dem Kind-Proxy ist es am einfachsten die squid.conf durch zu arbeiten, da diese extrem gut kommentiert ist. Um die Kommunikation mit dem Eltern-Proxy (IPCop) zu aktivieren muss man folgendes in der squid.conf des Kindes hinzufügen.

cache_peer	<URL PARENT>	parent	3128	3130	default

Die in der Konfigurationsdatei oft erwähnte Option only-proxy habe ich weggelassen, da mein Ziel es ja war ein Caching auf dem Kind-Proxy zu erreichen. Als gute Hilfe für das grundlegende Einrichten hat mir http://wiki.ubuntuusers.de/squid und http://www.proesdorf.de/linux/squid_conf.php gedient.

So viel Spaß beim cachen.

 

Um noch mehr Potenzial aus meinem Apache zu kitzel habe ich mich etwas mit mod_mem_cache beschäftigt und muss sagen das Ergebnis gefällt mir.

Besonders auffällig waren die Ergebnisse bei meiner Website von SysCP-ng wo sich die Requests pro Sekunde verdoppelten von 20 auf 40. Selbst bei der von mir gehosteten Seite von Propel konnte ich einen Performanzzuwachs verzeichnen, obwohl dieser eher gering ausfiel mit einer Steigerung von 28 auf 31 Requests pro Sekunde. Den niedrigen Zuwachs kann man aber durch die größere Datenbank des Propel Tracs erklären.

Getestet wurde mit Apache Benchmark (ab) mit folgendem Kommando lokal auf dem Webserver.

ab -n 300 -c 5 http://URL/

Die Konfiguration der vHosts wurde wie folgt erweitert

<IfModule mod_mem_cache.c>
	CacheEnable mem /
	MCacheSize 32768
	MCacheMaxObjectCount 100
	MCacheMinObjectSize 1
	MCacheMaxObjectSize 4096
</IfModule>

Zwar ist die Cachegröße mit 32MB nicht sehr hoch angesetzt, aber im vergleich zu 4MB respektive 8MB war hier noch ein kleiner Preformanzzuwachs zu verzeichnen. Ob es Sinnvoll ist die Cachegröße zu erhöhen werden weitere Tests zeigen müssen. Als Literatur kann ich getrost die Seite von mod_cache empfehlen.

 

Gerade bei einem meiner Streifzüge durch das Internet bin ich auch ein lustiges Gimik gestoßen das sich IOGraphica nennet.

Was tut dieses Tool? – Es zeichnet einfach die Mausbewegeungen auf und verwandelt diese in moderne Kunst

Wo gibt es das Tool? – http://iographica.com/

 

Im Prinzip ist es jedoch sehr einfach da es einfach. Es müssen nur ein Verzeichnis und eine Datei kopiert werden. Danach einfach wie gewohnt Mail.app starten und den Einrichtungsassistenten die E-Mails importieren lassen.

Zu kopieren vom Backup sind:

<Homedir>/Library/Mail
<Homedir>/Library/Preferences/com.apple.mail.plist

Danach müssen nur noch die Passwörter für die Accounts wieder eingegeben werden und alles sollte funktionieren.

 

Jeder Mac Besitzer kennt das Problem, dass Mac OS X ganz heftig etwas Adobes Flashplayer hat. Denn egal ob Safari, Firefox oder Opera die CPU Auslastung steigt und steigt, genau wie die Temperatur meines MacBook Pros.

Jedoch kann man den Flashplayer auch einfach um gehen und einen anderen Player wie Quicktime oder VLC benutzen. Diese können viel besser mit den Videoformaten hinter dem Flashplayer umgehen.
Unser Rezept besteht also aus dem Safari Webbrowser und einem Player, der die entsprechende Datei abspielen kann.

  1. Webseite auf der das Video ist mit Safari öffenen und das Viedo laden lassem
  2. Als nächstes über Fenster -> Aktivität das Aktivitätsfenster von Safari öffnen
  3. Dort suchen wie die größte Datei, respektive die die noch läd, selektieren sie mit der Maus und CMD + C kopiert den link
  4. Danach den kopierten Link im Player öffnen (QT: CMD + U; VLC: CMD + N)

Bei kleinen 20 Sekunden Filmen macht der Aufwand keinen Sinn, aber wenn ein Video doch ein paar Minuten länger dauert schon.

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